Dienstag, 6. Januar 2009
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Einstellung der Pflege der Seite PAPS.de
Hallo liebe Freunde der Seite Paps.de,
Die Seite PAPS.de wird ab sofort nicht mehr regelmässig gepflegt und dient weiterhin nur noch als Archiv.
Der Grud dafür ist die Auflösung des Vereins paps e.V. und die Einstellung der Printausgabe von Paps die Welt der Väter.
Für weitere Infos zum Thema Väter besuchen Sie bitte unsere Linkliste und den Termine-Link der in Zusammenarbeit mit Switchboard realisiert ist.

In der Diskusion ist allerdings noch, die Site Paps.de in ein Väter-WIki umzubauen.

Vielen Dank und Gruß vom Webmaster
 
Liebe Freunde und Freundinnen von Paps
Imagekaum haben wir unseren 10. Geburtstag gefeiert und in Festreden das
wechselvolle Leben unserer Zeitung Revue passieren lassen, stehen schon
wieder Veränderungen an. Veränderungen mit Licht und Schatten.

Leider ist es aus wirtschaftlichen Gründen derzeit nicht möglich, „PAPS –
Die Welt der Väter“ als eigenständige Zeitschrift fortzuführen. Wir hoffen
jedoch, dass es bald wieder eine solche Lösung geben wird.

Bis das soweit ist, haben wir gemeinsam mit familymedia unserem bisherigen
Verlagspartner folgenden Weg eingeschlagen:
weiter …
 
Vater-Sohn-Film geht an den Start

"Der Traum" ab 24. Mai im Kinoder_traum_frits_johansen_web
Nach den Sommerferien 1969, die der 13-jährige Frits gebannt und fasziniert von den Ideen Martin Luther Kings vor dem Fernseher verbracht hat, kommt er in eine neue Schule. Dort schaltet und waltet der autoritäre Schulleiter Lindum Svendsen, der sich nicht um das Verbot körperlicher Bestrafung schert. Als Frits vom Direktor beinahe ein Ohr abgerissen wird, der_traum_schulleiter_webverstärkt sich in ihm der Widerstand und die Rebellion, motiviert von Martin Luther Kings Vorstellungen von einem besseren Leben und größerer Gerechtigkeit. Unterstützt von dem jungen, unkonventionellen Lehrer Freddie Svale und seinen Eltern Stine und Peder, die jedoch auch alle ihre Probleme haben, nimmt Frits den Widerstand gegen den Schulleiter auf ... Der preisgekrönte Familienfilm ist eindrucksvoll gespielt, einfühlsam inszeniert und enthält eine Fülle an freudigen und schmerzlichen Momenten.
der_traum_familie_johansen_mit_vater_peder_web

Mehr Info als PDF

 
Scheiden tut weh

In der Tagungsreihe Kinderkram

Die Risiken von Trennung und Scheidung für die physische und psychische Gesundheitder Kinder und ihrer Eltern
10. Mai bis 11. Mai 2007
Evangelische Akademie Bad Boll

Programm als PDF

Anmeldebogen als PDF

 
Christa Müllers Rückfall oder alte und neue Gestrige
Debatte um Betreuungsplätze für Kinder unter drei

kinderbetr Immer wenn unklar ist, wie der Weg nach vorn weitergehen soll, treten einige den Rückweg an. Das kennzeichnet gerade die Debatte um Betreuungsplätze für Kinder unter drei und die Gegenoffensive aus dem konservativ-klerikalen Lager – und, besonders delikat, auch die Debatte in der Linkspartei/WASG, ausgelöst durch die Thesen von Christa Müller, Landesvorstandsmitglied im Saarland und Ehefrau von Oskar Lafontaine, gegen den Kita-Ausbau und für die alten Frauen- und (unausgesprochen auch) Männerrollen. Motto: Kinder unter drei sind am besten bei Mutti aufgehoben. Erfolgreich wird mit dem Zerrbild des kalte Staats gearbeitet, der die noch so Kleinen aus der wohligen familiären Nestwärme herausreiße, Kinder werden „fremdbetreut“ und „wegorganisiert“. Dies verfängt, weil in der Tat eine verantwortliche, d.h. kindgerechte Auflösung des Vereinbarkeitsproblems allein über öffentliche Kinderbetreuungsangebote nicht glaubhaft zu machen ist. Alleinerziehende (und das sind auch viele Verheiratete) werden selbst beim besten Betreuungsangebot nur teilzeit arbeiten können. Wenn auch abgemildert, das Vereinbarkeitsdilemma bleibt.

Um es aufzulösen müssen neben guten öffentlichen Betreuungsangeboten zwei weitere Bedingungen erfüllt werden: erstens die Arbeitswelt muss familienfreundlicher werden. Stattdessen werden Arbeitszeiten verlängert und dereguliert (Arbeiten ohne Ende) – Themen zu denen Frau von der Leyen beredt schweigt. Und zweitens müssen die Väter ran. Sie müssen ihren entlastenden Beitrag in der Familie leisten, von Anfang an. Ein Meilenstein auf diesem Weg ist das neue Elterngeld. Mit immerhin 67% des letzten Nettoeinkommens ermöglicht es auch vielen Männern Elternzeit zu nehmen. Obsessive Politiker wie Vater Oskar Lafontaine hätte auch dieses Angebot nicht erreicht, aber Hunderttausende junge Väter werden es nutzen, weil sie nicht weiter nur den Arbeitsmann spielen wollen. Wer allerdings mannhaft wie die Linksfraktion im Bundestag das neue Elterngeld als neuerliche Umverteilungsaktion von unten nach oben bekämpft, sollte sich über Christa Müller nicht wundern. Wem Rollenveränderung und Geschlechterdemokratie Nebensache sind, der muss sich dann im Alten einrichten - wie Frau Müller: Väter hinaus ins feindliche Leben und für Frauen dann wenigstens Hausfrauenlohn. Und wer Mutti zu einem richtig entlohnten Beruf machen will, der bekämpft natürlich die Konkurrenz der Kitas - und findet sich dann plötzlich als Linksparteilerin in einem Boot mit ehemaligen Tagesschausprecherinnen und kastrierten Katern.

Werner Sauerborn 

 
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