"Unisex-Tarife" bei Riester-Rente bevorteilen Frauen.Bei der staatlich geförderten Riester-Rente soll es nach dem Willen der Regierungsfraktionen angeblich nun doch gleiche Tarife für Frauen und Männer geben. Das ergebe sich aus Änderungsanträgen von SPD und Grünen zum so genannten Alterseinkünftegesetz, berichtet die "Berliner Zeitung" unter Berufung auf die Anträge.
Rückgang bei Riester-Verträgern erwartetDarin werde als neues Kriterium für die Förderfähigkeit einer privaten Rentenversicherung aufgeführt: "Die Leistungen sind unabhängig vom Geschlecht zu berechnen." Damit würden Frauen künftig besser, Männer aber schlechter gestellt. Derartige "Unisex-Tarife" seien daher umstritten, betont das Blatt. Nach Ansicht der Kritiker führten sie zu einem weiteren Rückgang der bei Riester-Verträgen ohnehin niedrigen Rendite.
Bislang wird die Riester-Rente wie auch andere private Rentenversicherungen entsprechend der Lebenserwartung kalkuliert. Da Frauen statistisch vier Jahre länger leben, ist bei ihnen die Rentenhöhe bei gleicher Einzahlung geringer als bei Männern.
Quelle: N24.de
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