| Männlichkeits-Hormon |
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Und was ist mit Testosteron? Wenig Lust, schlechte Leistung und kaum Muskelzuwachs – Hormonmangel schlägt auch in jungen Jahren zu. Testosteron ist der Schlüssel zur Männlickeit... Dass Testosteron das wichtigste Hormon für den Mann ist, zeigt sich vor allem, wenn es fehlt. Produzieren die Hoden zu wenig Testosteron, leiden Körper und Geist ganz erheblich. Zu den Symptomen gehören Muskelabbau, Fettzuwachs, Leistungsschwäche, Abnahme der Sekundär-Behaarung, schlaffe Haut, Impotenz, wenig Libido, Osteoporose, Schrumpfen, Hitzewallungen, Schwitzen, Depressionen und Anämie. Bei gesunden Männern zwischen 20 und 40 Jahren liegt der Testosteron-Spiegel im Blut zwischen 3 und 10 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml), so hat es die Endocrine Society 2001 definiert. Leider sinkt der Hormonwert im Schnitt jedes Jahr um 1,2 Prozent. Mangelerscheinungen können zudem bereits bei Werten um 4 ng/ml auftreten. Gefährdet sind vor allem so genannte Young, Burning Men, also junge Männer, die im Beruf und privat sehr viel Stress haben. Wie erfahre ich, ob ich Testosteronmangel habe? Ganze fünf Prozent aller Männer zwischen 20 und 29 Jahren haben laut Endocrine Society zu wenig Testosteron. Bei über 60-Jährigen sind es schon 30 Prozent. Um festzustellen, ob Sie zu den 2,8 Millionen Deutschen gehören, die keine hundertprozentigen Kerle mehr sind, machen Sie den Testosterontest. Weitere Indikatoren: Ihre Hoden sind weich. Top-Hoden fühlen sich hart an, wie unreife Pflaumen. Zweitens: Sie haben nur noch ein- bis zwei-mal pro Monat beim Aufwachen eine Erektion. Je mehr Testosteron, desto mehr Morgenlatte. Welche Behandlungen sind bei einem Mangel möglich? Testosteron lässt sich im Labor herstellen und bei der so genannten Testosteron-Substitution (Hormonersatztherapie) als Medikament verabreichen. Früher erhielten Patienten das Hormon im Abstand von mehreren Wochen per Spritze. Nachteil: Der Hormonspiegel ist nach der Injektion mehrere Tage extrem hoch, später sinkt er auf sehr niedrige Werte ab. Um die Extreme zu vermeiden, entwickelten Pharma-Unternehmen ein Testosteron-Pflaster, das der Patient auf den Hodensack klebt. Noch praktischer sind Cremes, die jedoch nur wenige Apotheken handgerührt anbieten. Sie ziehen schnell ein, rufen keine Irritationen hervor. Diese Vorteile haben auch die Gels, die seit dem Frühjahr erstmals in Deutschland angeboten werden. Quelle: Men´s Health |
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